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	<title>WPS-Blog</title>
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	<description>Der Unternehmens-Weblog der C1 WPS</description>
	<lastBuildDate>Mon, 16 Aug 2010 10:07:57 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Der 1. Norddeutsche Software-Testtag / 24.09.2010</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 10:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>breitling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Gedanke Als ich begann, mein Interesse für Softwarequalität auch beruflich auszudehnen, begegnete mir das Zitat eines Projektmanagers: ‚Wir testen unsere Software! Nachdem wir mit der Entwicklung fertig sind…… und sofern noch Budget übrig ist.‘ Glücklicherweise konnte ich beobachten, dass diese Denkweise über die Jahre aus den Köpfen der Projektverantwortlichen allmählich zu weichen begann. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Der Gedanke</h3>
<p>Als ich begann, mein Interesse für Softwarequalität auch beruflich auszudehnen, begegnete mir das Zitat eines Projektmanagers:<a href="http://blog.c1-wps.de/wp-content/uploads/2010/08/Testtag.png"><img class="alignright size-full wp-image-319" style="border: 0pt none; margin: 10px;" title="Testtag" src="http://blog.c1-wps.de/wp-content/uploads/2010/08/Testtag.png" alt="Logo Testtag" width="247" height="93" /></a></p>
<p><em>‚Wir testen unsere Software!</em><br />
<em>Nachdem wir mit der Entwicklung fertig sind……<br />
und sofern noch Budget übrig ist.‘</em></p>
<p>Glücklicherweise konnte ich beobachten, dass diese Denkweise über die Jahre aus den Köpfen der Projektverantwortlichen allmählich zu weichen begann. Es gibt sie zwar noch, doch man stößt in letzter Zeit an allen Orten auf das Schlagwort ‚Qualität‘. Kaum ein Projekt mag noch darauf verzichten, Qualität als eines seiner zentralen Ziele zu verankern. Qualitätssicherung hat sich von einer Tätigkeit in einer der Projektphasen zu  einer projektbegleitenden Aktivität gemausert. Deswegen hat sich die Qualitätssicherung zu einem weiten Feld entwickelt, das Fachwissen aus verschiedenen Bereichen umfasst (Funktionalität, Performance, Security,&#8230;). Den ‚einen‘ Experten gibt es nicht mehr.</p>
<h3>Die Veranstaltung</h3>
<p>An einem Tag an die Herausforderungen der Qualitätssicherung heranführen und Lösungen präsentieren: darum geht es uns beim <strong>1. Norddeutschen Software-Testtag am 24. September 2010. </strong>Diesen Testtag veranstalten wir gemeinsam mit unserer Schwestergesellschaft pdv TAS, mit der wir im Bereich Qualitätssicherung in verschiedenen Projekten erfolgreich zusammen gearbeitet haben. Als Ort haben wir uns ein Gebäude gesucht, welches  einerseits in guter Hamburger Tradition steht, andererseits auch für das Thema ‚Prüfung und Untersuchung‘: Das <strong>Ehemalige Hauptzollamt </strong>mitten in der Hamburger Speicherstadt.</p>
<h3>Der Keynote Speaker</h3>
<p>Zur Eröffnung der Veranstaltung konnten wir als Keynote-Speaker den deutschen<strong> ,Test-Papst&#8217; Prof. Dr.-Ing. Andreas Spillner</strong> gewinnen. Er wird über die anfangs beschriebene Denkweise des ‚Testens als Last‘ sprechen und anhand griffiger Beispiele zeigen, warum diese Einstellung zu Recht als überholt gelten darf.</p>
<h3>Melden Sie sich an</h3>
<p>Falls ich ihr Interesse wecken konnte, lesen Sie sich auf unserer Webseite <a title="Abstracts der Vorträge" href="http://www.c1-wps.de/1-norddeutscher-software-testtag.html" target="_blank">die Abstracts der geplanten Vorträge</a> durch und melden Sie sich bei Interesse <a title="anmelden für den Testtag" href="http://www.c1-wps.de/1-norddeutscher-software-testtag/testtag-anmeldung.html" target="_blank">gerne verbindlich an</a>.</p>
<p><strong>Die Teilnahme ist kostenlos, die Anzahl der Plätze allerdings begrenzt!</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Entwicklungsplattformen für mobile Endgeräte</title>
		<link>http://blog.c1-wps.de/2010/06/21/entwicklungsplattformen-fur-mobile-endgerate/</link>
		<comments>http://blog.c1-wps.de/2010/06/21/entwicklungsplattformen-fur-mobile-endgerate/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 18:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>breitling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[- Eine Evaluation - Diese Evaluation ist ein Kurzbericht aus unserem Forschungsbericht GeneAL, in dem Generische Architekturen für Leitstände untersucht werden. Im Rahmen dieser Untersuchungen betrachtet die C1 WPS auch die Einbindung von mobilen Endgeräten in Leitstände. Der Smartphone-Boom der letzten Jahre führte neben der hohen Verbreitung auch zu schnellem Hard- und Softwaretechnischen Fortschritt auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>- Eine Evaluation -</strong></p>
<p><em>Diese Evaluation ist ein Kurzbericht aus unserem Forschungsbericht GeneAL, in dem Generische Architekturen für Leitstände untersucht werden. Im Rahmen dieser Untersuchungen betrachtet die C1 WPS auch die Einbindung von mobilen Endgeräten in Leitstände.</em></p>
<p>Der Smartphone-Boom der letzten Jahre führte neben der hohen Verbreitung auch zu schnellem Hard- und Softwaretechnischen Fortschritt auf dem Gebiet mobiler Endgeräte. Mittlerweile werden Smartphones auch in sehr vielen Unternehmen verwendet, wodurch sich laufend neue Anwendungsfälle für Smartphone- Anwendungen ergeben. Um unser Vorgehen im Bereich „mobile Endgeräte“ weiter koordinieren zu können, haben wir eine Evaluation zum State of the Art durchgeführt und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:</p>
<p><strong>Smartphone-Betriebssysteme</strong><br />
Der Markt für Smartphone-Betriebssysteme ist in Bewegung. Zwar ist Symbian OS noch immer Marktführer ist, aber iPhone OS, Android und BlackBerry gewinnen stetig Marktanteile hinzu. Im Unternehmensbereich werden vorwiegend Blackberry und iPhone OS eingesetzt. Folgende Grafiken geben einen Überblick über die Entwicklung und den aktuellen Stand des Smartphone-Marktes (zum Vergrößern bitte anklicken):</p>
<p><a href="http://blog.c1-wps.de/wp-content/uploads/2010/06/Markt2009.png"><img class="alignnone size-full wp-image-286" style="border: 0pt none;" title="Markt2009" src="http://blog.c1-wps.de/wp-content/uploads/2010/06/Markt2009.png" alt="" width="464" height="154" /></a></p>
<p><a href="http://blog.c1-wps.de/wp-content/uploads/2010/06/Markt2007-2009.png"><img class="alignnone size-full wp-image-285" style="border: 0pt none;" title="Markt2007-2009" src="http://blog.c1-wps.de/wp-content/uploads/2010/06/Markt2007-2009.png" alt="" width="474" height="158" /></a></p>
<p><strong>Alternativen zu nativer Anwendungsentwicklung</strong><br />
Durch die steigende Diversität an Smartphone-Betriebssystemen gewinnen plattformübergreifende Alternativen zur nativen Anwendungsentwicklung immer mehr an Bedeutung. Die unseres Erachtens interessantesten Ansätze sind:</p>
<ul>
<li>Hybride Applikation: In eine native Container-Anwendung wird eine Web-Applikation eingebettet und mit einer speziellen Anwendung (z.B. PhoneGap oder Titanium Mobile) in die gewünschte native Anwendung übersetzt.</li>
<li>Web-Applikation per HTML5 und WURFL: HTML5 ist ein Spezifikationsentwurf, der viele interessante Neuerungen für mobile Endgeräte bietet und durch die Wireless Universal Resource File (WURFL) an spezielle Geräte angepasst werden kann.</li>
</ul>
<p><strong>Native Anwendungsentwicklung oder Alternativen?</strong><br />
Die gewählte Art der Anwendungsentwicklung ist derzeit noch stark von der Zielumgebung und den Anforderungen an die Anwendung abhängig. Die native Anwendungsentwicklung empfiehlt sich, wenn in Ihrem Unternehmen hauptsächlich ein Smartphone-Betriebssystem/Gerät eingesetzt wird oder eine besonders komplexe Anwendung zu realisieren ist. Sollen lediglich Informationen auf verschiedenen Geräten dargestellt werden, ist eine Web-basierte Lösung zu empfehlen. Wenn Sie neben der Informationsdarstellung auch Manipulationen durch eine plattformübergreifenden Anwendung vornehmen möchten, ist die Entwicklung einer hybriden Applikation empfehlenswert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>woyzeck@hell.org</title>
		<link>http://blog.c1-wps.de/2010/05/06/woyzeckhell-org/</link>
		<comments>http://blog.c1-wps.de/2010/05/06/woyzeckhell-org/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 May 2010 18:54:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>breitling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ereignis]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir chatten, smsen, mailen; treffen uns zum after work chillen in einer lounge;  hoffen auf einen guten deal und haben noch ein paar projekte in der pipeline. Haben wir noch kontakt zu der anderen welt. Woyzeck torkelt auf schwankendem Boden. Seine Marie betrügt ihn. Sein zynischer Arzt malträtiert ihn. Der Hauptmann brüllt ihn an.  Sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir chatten, smsen, mailen; treffen uns zum after work chillen in einer lounge;  hoffen auf einen guten deal und haben noch ein paar projekte in der pipeline. Haben wir noch kontakt zu der anderen welt.</p>
<p>Woyzeck torkelt auf schwankendem Boden. Seine Marie betrügt ihn. Sein zynischer Arzt malträtiert ihn. Der Hauptmann brüllt ihn an.  Sein Freund säuft mit ihm.<br />
Ein Welt ohne Licht und Hoffnung; voller Dreck, Geilheit, Elend und Wut. Alle Figuren hängen im Netz des Bühnenbilds; die Musik von Tom Waits quäkt und jault dazu wie ein Jahrmarktsorchestrion. God’s away on business. Everything goes to hell, anyway.</p>
<p>Kein Happy End im Thalia Theater. Zum Schluss klatschen alle laut gegen den Schrecken und das Grauen, das in den Knochen steckt.</p>
<p>[<a title="Woyzeck im Thalia Theater" href="http://www.thalia-theater.de/spielplan/stuecke/detailansicht/stueck/woyzeck/" target="_blank">Woyzeck im Hamburger Thalia Theater</a>. Nächste Vorstellungen: 10.05., 17.05, 22.05., 24.05., 26.05., 27.05., 06.06., 16.06., 20.06., 24.06., 29.06., 02.07., 07.07.]</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>WPS-Klausurtage 2010 oder wie der WPS-Open Space funktioniert</title>
		<link>http://blog.c1-wps.de/2010/04/19/wps-klausurtage-2010-oder-wie-der-wps-open-space-funktioniert/</link>
		<comments>http://blog.c1-wps.de/2010/04/19/wps-klausurtage-2010-oder-wie-der-wps-open-space-funktioniert/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 20:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lilienthal</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ereignis]]></category>
		<category><![CDATA[Klausurtage]]></category>
		<category><![CDATA[Open Space]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr fährt die ganze WPS für ein Wochenende auf WPS-Klausurtage in ein Hotel im Hamburger Umland. Dieses Jahr waren wir im Best Western Premier Castanea Resort Hotel in Adendorf bei Lüneburg. Eine sehr zu empfehlende Location: Das Hotel hat eine moderne Ausstattung, Spa-Bereich und einen Golfplatz. Abends unterhält ein Klavierspieler die Gäste an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr fährt die ganze WPS für ein Wochenende auf WPS-Klausurtage in ein Hotel im Hamburger Umland. Dieses Jahr waren wir im <a title="Castanea Resort" href="http://www.castanea-resort.de/" target="_blank">Best Western Premier Castanea Resort Hotel</a> in Adendorf bei Lüneburg. Eine sehr zu empfehlende Location: Das Hotel hat eine moderne Ausstattung, Spa-Bereich und einen Golfplatz. Abends unterhält ein Klavierspieler die Gäste an der Bar und die Bar bleibt ohne Murren so lange geöffnet, wie die Gäste durchhalten.</p>
<p><a href="http://blog.c1-wps.de/wp-content/uploads/2010/04/WPS-Bild-für-Blog-Spalte.jpg"><img class="size-full wp-image-241 alignnone" title="WPS-Bild für Blog   Spalte" src="http://blog.c1-wps.de/wp-content/uploads/2010/04/WPS-Bild-für-Blog-Spalte.jpg" alt="" width="469" height="125" /></a></p>
<p>Zwei Dinge sind uns an diesen Wochenenden wichtig:</p>
<ul>
<li> Einmal im Jahr<strong> alle Kollegen treffen</strong>: mit alten Bekannten sprechen und die neuen Gesichter in der WPS kennenlernen. Dazu bietet sich reichlich Gelegenheit beim Essen, in der Sauna, beim Sport, an der Bar, beim Pokerspiel und während der Open Spaces tagsüber (s. Konferenz-Konzept <a title="Open Space bei Wikipedia" href="http://http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space" target="_blank">Open Space</a>).</li>
</ul>
<ul>
<li>Die <strong>aktuelle Lage</strong> und die <strong>Zukunft der WPS</strong> mit der ganzen Firma im WPS Open Space diskutieren und die Entwicklung der kommenden Jahre mitbestimmen.</li>
</ul>
<p>Um die Diskussionen zu fokussieren, veröffentlicht die Geschäftsleitung ca. einen Monat vor den Klausurtagen ein Thema. In diesem Jahr war es: &#8220;WPS 2015 &#8211; was und wie viele wollen wir sein?&#8221;. Die gesamte WPS ist nun aufgerufen, Diskussionsvorschläge zum Thema zu entwickeln. Am Freitag Abend werden die Diskussionsvorschläge für die Open Spaces in großer Runde vorgestellt und die Teilnehmer stimmen ab, über welche Themen sie diskutieren wollen. Insgesamt können am Samstag Vormittag 12 Themen verteilt auf drei Zeiteinheiten und vier Räume &#8220;bearbeitet&#8221; werden.</p>
<p>Samstag Vormittag machen sich diejenigen, die ein Thema vorgeschlagen haben, mit einem Protokoll auf in den ihnen zugewiesenen Raum für ihren Open Space und warten auf die Teilnehmer. Die Teilnehmer gehen zu den Open Spaces, die sie am meisten interessieren und es ist absolut erwünscht, dass man einen Open Space verlässt, wenn man nichts mehr beizutragen hat. So entsteht ein reger Austausch zwischen den parallelen Open Spaces, ähnlich wie in den Pausen auf Konferenzen &#8211; das Konzept &#8220;Open Space&#8221; wurde in Anlehnung an diese Pausen-Erfahrung gestaltet: &#8220;In den Pausen auf Konferenzen werden die eigentlich spannenden und wichtigen Diskussionen geführt! Die Teilnehmer bringen die Themen selbst auf und man kann kommen und gehen, wie man will!&#8221; Zu jedem Open Space werden vom Leiter der Diskussion die Teilnehmer, die Diskussionspunkte, die Ergebnisse und die gewünschten Maßnahmen protokolliert.</p>
<p>Der Samstag Nachmittag und Abend sind den Freizeitbeschäftigungen gewidmet, so dass wir am Sonntag Vormittag mit frischer Kraft, die Maßnahmen aus den Open Spaces bewerten können. Jeder Teilnehmer kann sieben Punkte auf die verschiedenen Maßnahmen verteilen, so dass ein Meinungsbild zu den Maßnahmen entsteht. Die Maßnahmen werden schließlich der Geschäftsleitung übergeben, die die Maßnahmen ihrerseits bewertet und mit der Umsetzung beginnt. Im laufenden Jahr informiert die Geschäftsleitung auf regelmäßigen Treffen über den Fortgang der Maßnahmen, so dass bis zu den kommenden Klausurtagen ein Großteil der Maßnahmen umgesetzt sein sollten.</p>
<p>Sonntag Nachmittag fahren schließlich alle voll mit neuen Eindrücken und Themen aber auch sehr müde wieder nach Hause &#8211; besonders weil uns in diesem Jahr die Zeitumstellung eine Stunde geraubt hat!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Ende der Salamitaktik?</title>
		<link>http://blog.c1-wps.de/2010/04/16/was-die-elbphilharmonie-mit-it-zu-tun-hat/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 17:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>breitling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[bauwesen]]></category>
		<category><![CDATA[bluff]]></category>
		<category><![CDATA[budget]]></category>
		<category><![CDATA[budgeting]]></category>
		<category><![CDATA[budgetplanung]]></category>
		<category><![CDATA[elbphilharmonie]]></category>
		<category><![CDATA[it-projekte]]></category>
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		<category><![CDATA[projektschätzung]]></category>
		<category><![CDATA[salamitaktik]]></category>
		<category><![CDATA[schätzung]]></category>
		<category><![CDATA[softwarearchitektur]]></category>
		<category><![CDATA[softwareprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[untersuchungsausschuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Analogien zwischen IT und Bauwesen haben Konjunktur. Aus diesem Blickwinkel erscheint mir ein Artikel aus der Süddeutschen Zeitung (&#8220;Salamitaktik&#8221;) vom 29. März 2010 bemerkenswert. Dort wird vom Untersuchungsausschuss der Hamburger Bürgerschaft berichtet, der die Kostenexplosion beim Bau der Elbphilharmonie kritisch überprüfen soll. Der Artikel stellt fest: Dieser Untersuchungsausschuss könnte weitreichende Konsequenzen für öffentliche Bauten in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-206" title="Elbphilharmonie_klein" src="http://blog.c1-wps.de/wp-content/uploads/2010/04/Elbphilharmonie_klein.jpg" alt="" width="146" height="209" /></p>
<p>Analogien zwischen IT und Bauwesen haben Konjunktur. Aus diesem Blickwinkel erscheint mir ein Artikel aus der Süddeutschen Zeitung (<a title="Artikel &quot;Salamitaktik&quot; der SZ" href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/163/507323/text/" target="_blank">&#8220;Salamitaktik&#8221;</a>) vom 29. März 2010 bemerkenswert.</p>
<p>Dort wird vom Untersuchungsausschuss der Hamburger Bürgerschaft berichtet, der die Kostenexplosion beim Bau der Elbphilharmonie kritisch überprüfen soll. Der Artikel stellt fest:</p>
<blockquote><p>Dieser Untersuchungsausschuss könnte weitreichende Konsequenzen für öffentliche Bauten in Deutschland haben. Denn die parlamentarische Aufarbeitung der Kostenexplosion bei der  Elbphilharmonie, die die Hamburger SPD jetzt beschlossen hat, will eine  beliebte Praxis beim Bau von Renommee-Projekten beleuchten, deren Erfolg  leider davon abhängt, dass sie geheim bleibt: Die Unterdrückung  realistischer Kostenschätzungen von öffentlichen Bauten in der  Entscheidungsphase, um die Zustimmung für spektakuläre Projekte zu  erreichen.</p></blockquote>
<p>Das Prekäre am Hamburger Untersuchungsausschuss aber sei, <strong>dass er diesen Bluff beweisen wolle, und ihm das vermutlich auch gelingen könne. </strong>In der Folge werde es in Zukunft möglicherweise<strong> ungleich schwerer, Unterstützung für das Besondere zu finden.</strong></p>
<p>Gerüchteweise kommt es auch in IT-Projekten vor, dass interessierte Kreise übertrieben optimistische Schätzungen zur Grundlage von Entscheidungen machen, um &#8220;Unterstützung für das Besondere&#8221; zu finden&#8230;</p>
<p>Glücklicherweise (?) gibt es in diesem Umfeld aber kaum einmal Untersuchungsausschüsse.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Open Model Initiative auf der Modellierung 2010</title>
		<link>http://blog.c1-wps.de/2010/04/09/open-model-initiative-auf-der-modellierung-2010/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 05:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>breitling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ereignis]]></category>
		<category><![CDATA[konferenz workshop modellierung egpm boc klagenfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Klagenfurt, 24. März 2010 Kollege Dimitris Karagiannis, Universität Wien, Ex-Chef und Graue Eminenz der Firma BoC, hatte Holger Breitling und mich zu seinem Workshop  über seine Open Model Initiative am Rande der Konferenz Modellierung 2010 in Klagenfurt eingeladen. Seine bereits lange gehegte Idee:  Referenzmodelle von Geschäfts- und Unternehmensprozessen, die mit unterschiedlichen Methoden erstellt werden, einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klagenfurt, 24. März 2010</p>
<p><a href="http://www.openmodels.at" target="_blank"><img class="size-full wp-image-133  alignleft" style="border: 0pt none;" title="Open Model Initiative" src="http://blog.c1-wps.de/wp-content/uploads/2010/04/omi_small.jpg" alt="" width="60" height="60" /></a></p>
<p>Kollege Dimitris Karagiannis, Universität Wien, Ex-Chef und Graue  Eminenz der Firma BoC, hatte Holger Breitling und mich zu seinem  <a title="1st Workshop on the Open Models Initiative" href="http://www.openmodels.at/web/openmodels/blogs/-/blogs/1st-international-workshop-on-omi" target="_blank">Workshop  über seine Open Model Initiative</a> am Rande der Konferenz <a title="Homepage der Modellierung 2010" href="http://www.modellierung2010.org" target="_blank">Modellierung 2010</a> in Klagenfurt eingeladen. Seine bereits  lange gehegte Idee:  Referenzmodelle von Geschäfts- und  Unternehmensprozessen, die mit unterschiedlichen Methoden erstellt  werden, einer offenen Gemeinde, ähnlich der Open Source Community, zur  Verfügung zu stellen.  Natürlich wurde heftig diskutiert, ob  Referenzmodelle für Unternehmensprozesse überhaupt sinnvoll und  praktikabel sind. Neben den Referenzmodellen selbst geht es auch um die  gemeinschaftliche Fortentwicklung freier Tools und  Modellierungsmethoden. Dieser Aspekt erscheint uns besonders wichtig, da  er die Grundlage für einen effektiven Austausch über Referenzmodelle  bildet.</p>
<p><a href="http://www.modellierung2010.org" target="_blank"><img class="size-full wp-image-135 alignright" style="border: 0pt none;" title="Modellierung 2010" src="http://blog.c1-wps.de/wp-content/uploads/2010/04/Modellierung-2010.jpg" alt="" width="325" height="147" /></a></p>
<p>Der Teilnehmerkreis war gut ausgewählt: Elmar Sinz, Ulrich Frank, Heinrich Mayr und Florian Matthes zählen sicherlich zu den renommierten Vertretern der Modellierer. Holger und ich haben <a title="Vortragsfolien" href="http://www.openmodels.at/c/document_library/get_file?p_l_id=65121&amp;folderId=65129&amp;name=DLFE-2504.pdf" target="_blank">über die Konzepte und Prinzipien unserer eGPM-Methode vorgetragen</a>. Zum ersten Mal vor einem solchen Publikum hatte ich den deutlichen Eindruck, dass unserer Thesen zur Verständlichkeit von Modellen, ihrer notwendigen Unvollständigkeit und der Unmöglichkeit, sie insgesamt formal zu bearbeiten, nicht auf Unverständnis und Kopfschütteln trafen. Ganz im Gegenteil, Ulrich Frank und Florian Matthes haben mit uns gleich über mögliche Arbeitstreffen in Hamburg gesprochen, damit wir unsere wechselseitigen Erfahrungen und Konzepte einmal ausführlicher diskutieren können</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bericht von der Software Engineering 2010</title>
		<link>http://blog.c1-wps.de/2010/03/03/bericht-von-der-software-engineering-2010/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 06:30:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>breitling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ereignis]]></category>

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		<description><![CDATA[Überblick Die letzte Woche im Februar &#8211; das ist seit einigen Jahren der Termin der deutschsprachigen Software Engineering Konferenz; in diesem Jahr organisiert von Gregor Engels, Wilhelm Schäfer und ihren Teams in Paderborn. Ein Blick in die Proceedings macht deutlich, dass in den wissenschaftlichen Beiträgen die aktuellen Probleme der Software-Entwicklung aufgegriffen werden: Komponentenmodelle, Architekturstile, modellgetriebene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.c1-wps.de/wp-content/uploads/2010/03/se2010.png"><img class="size-full wp-image-80 alignright" title="se2010" src="http://blog.c1-wps.de/wp-content/uploads/2010/03/se2010.png" alt="" width="352" height="70" /></a></p>
<h4>Überblick</h4>
<p>Die letzte Woche im Februar &#8211; das ist seit einigen Jahren der Termin der deutschsprachigen Software Engineering Konferenz; in diesem Jahr organisiert von Gregor Engels, Wilhelm Schäfer und ihren Teams in Paderborn. Ein Blick in die Proceedings macht deutlich, dass in den wissenschaftlichen Beiträgen die aktuellen Probleme der Software-Entwicklung aufgegriffen werden: Komponentenmodelle, Architekturstile, modellgetriebene Software-Entwicklung, Produktlinien und Requirements Engineering. Interessant ist aus meiner Sicht, dass das Thema Qualität als Querschnitt überall zu finden ist, ob als Test, werkzeuggestützte Analyse, als Benchmarking oder als Qualitätssicherungsmodelle. Beruhigend, dass wir in der C1 WPS offenbar die richtigen Akzente für unsere forschungsnahen Ansätze gesetzt haben.</p>
<p>Die &#8220;Software Engineering&#8221; ist über die Jahre zu einem Treffpunkt der anwendungsorientierten Softwaretechniker an den Hochschulen geworden Das ist offenbar auch für Industrievertreter zunehmend interessant, wie die Resonanz auf den Industrietag zeigte. Software Engineering ist als Ingenieursdisziplin mittlerweile arriviert. Tradition ist immer mit Personen verknüpft. Manfred Nagl, im Herbst in Aachen emeritiert,  hat als einer der ersten Softwaretechnik-Professoren in einem klugen und warmherzigen Beitrag auf seine Arbeit zurückgeblickt und durch Bezüge zu seinen Schülern, von denen viele im Saal waren, verdeutlicht, wie sehr er die deutsche Softwaretechnik geprägt hat.</p>
<h4>Informatik-Transfer</h4>
<p>In diesem Jahr hat Stefan Sauer vom s-lab in Paderborn das erste Forum für Informatik-Transferinstitute organisiert. Guido Gryczan und ich haben <a title="HiTeC e.V." href="http://www.hitec-hh.de/" target="_blank">HITeC e.V.</a> vertreten. Die Beiträge der anderen acht vertretenen Zentren haben gezeigt, dass vergleichbare Ziele und  Aktivitäten an vielen Orten gefördert werden. Ich habe schon mit einem leicht bitteren Gefühl wahrgenommen, wieviel politische und finanzielle Unterstützung die anderen vor Ort finden. Da sollte sich an der Hamburger Universität vielleicht doch noch etwas bewegen lassen.</p>
<h4>Anregungen</h4>
<p>Was fand ich besonders anregend? Wir befassen uns ja schon lange mit der Analyse und Visualisierung von großen Software-Systemen.  Hier fiel mir ein Ansaz von <a title="Peter Liggesmeyer's Homepage" href="http://liggesmeyer.de/" target="_blank">Peter Liggesmeyer</a> aus Kaiserslautern auf -  Software-Systeme werden mit ihren Bezügen als Bubble Charts dargestellt. das werden wir uns genauer ansehen.</p>

<a href='http://blog.c1-wps.de/2010/03/03/bericht-von-der-software-engineering-2010/bubble_diagramm1-2/' title='Bubble_Diagramm1'><img width="150" height="150" src="http://blog.c1-wps.de/wp-content/uploads/2010/03/Bubble_Diagramm11-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="Bubble Diagramm: Visualisierung von Komplexität, hier Compilerschalternutz" title="Bubble_Diagramm1" /></a>
<a href='http://blog.c1-wps.de/2010/03/03/bericht-von-der-software-engineering-2010/bubble_diagramm2-2/' title='Bubble_Diagramm2'><img width="150" height="150" src="http://blog.c1-wps.de/wp-content/uploads/2010/03/Bubble_Diagramm21-150x150.png" class="attachment-thumbnail" alt="Tiefer geschachtelte Knoten =&gt; dunkler" title="Bubble_Diagramm2" /></a>

<p><em>Die gezeigten Beispieldiagramme visualisieren den Komplexitätsaspekt &#8220;Einsatz von Compiler-Schaltern&#8221; für alle Module eines eingebetteten Systems aus dem Automative-Bereich und wurden in einem Projekt des Fraunhofer IESE erstellt. (Vielen Dank an Jürgen Münch für die Bereitstellung der Grafiken!)<br />
</em><br />
Und dann hat Claus Lewerentz aus Cottbus wieder ein paar neue Ideen. Als einer der Väter des <a title="Software-Tomographie bei der C1 WPS" href="http://www.c1-wps.de/dienstleistungen/software-architekturbuero/architekturanalyse-sotographie.html" target="_blank">Software-Tomographen</a> hat er jetzt die Städtebau-Metapher für Software in ihrer archäologischen Variante aufgegriffen. Softwaresysteme mit ihren sich über die Zeit verändernden Modulen werden wie die Sedimentschichten in den Ausgrabungen einer antiken Stadt dargestellt. So lassen sich wachsende und verschüttete Software-Subsysteme sehr anschaulich repräsentieren. Wir haben Claus Lewerentz hoffentlich zu einem Gastvortrag im <a title="Seminar &quot;Ausgewählte Themen der Softwaretechnik&quot;" href="http://agis-www.informatik.uni-hamburg.de/swt/lehre/sommersemester-2010/64-482-oberseminar-ausgewaehlte-themen-der-softwaretechnik/" target="_blank">Dienstagsseminar</a> des Sommersemester gewinnen können.</p>
<p>Drei Tage SE 2010 in Paderborn mit vielen Gesprächen waren spannend und ein bisschen anstrengend. Viele Kollegen haben mich auf unsere SE 2007 angesprochen und  anerkennend gemeint, dass wir in Hamburg damit die Messlatte für diese Konferenzreihe schon sehr hoch gehängt hätten &#8211; was mich natürlich sehr gefreut hat!</p>
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		<title>Open Source ≠ kostenloser Service</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 17:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Hat man ein Problem mit einer Open Source Software, wie z.B. fehlerhaftes Verhalten oder mangelnde Peformance, stellt sich die Frage, wer die Software anpassen kann. Hinter vielen OpenSource-Projekten stecken Firmen, die über Support-Verträge jeden Wunsch erfüllen können. Allerdings steht diese Option nicht allen offen, da die Kosten (verständlicherweise) ggf. auf dem Niveau von kommerzieller Software [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat man ein Problem mit einer Open Source Software, wie z.B. fehlerhaftes Verhalten oder mangelnde Peformance, stellt sich die Frage, wer die Software anpassen kann. Hinter vielen OpenSource-Projekten stecken Firmen, die über Support-Verträge jeden Wunsch erfüllen können. Allerdings steht diese Option nicht allen offen, da die Kosten (verständlicherweise) ggf. auf dem Niveau von kommerzieller Software liegen. Dank Open Source bietet sich aber auch die Möglichkeit,  das Problem selbst zu beheben. Wenn man sich in die Benutzung eines Open-Source-Projekts so eingearbeitet hat, dass man auf dessen Fehler stößt, ist der Schritt zum Verständnis des Codes des Projekts meist nicht mehr groß.</p>
<p>Behebt man nun selbst sein Problem, hat man es zwar gelöst, ist aber vorerst an die konkrete, gepatchte Version gebunden. Das führt dazu, dass man den Patch für jede neue Version manuell anpassen müsste, was aber wahrscheinlich mangels Ressourcen nicht geschieht, womit man auf dem gepatchten Stand festhängt.</p>
<p><strong>&#8220;Halt! &#8211; ist es nicht das Versprechen von Open Source, dass die Community Bugfixes und Features entwickelt, die in die Software einfließen und so das Produkt immer besser machen?&#8221;</strong></p>
<p>Eine berechtigte Frage. Man kann den Patch schließlich beim Open-Source-Projekt einreichen. Das ist aber leider keine Garantie, dass der Patch auch zeitnah übernommen wird. Dazu aus eigener Erfahrung: Als wir einen Bugfix bei Hibernate einreichen wollten, gab einer der Hibernate-Entwickler zu, ein „Luxus-Problem“ zu haben; er musste nämlich entscheiden, welcher Input aus der Community in welcher Reihenfolge in das Produkt integriert wird. Das hört sich einerseits ganz gut an, weil viele Menschen an diesem Projekt interessiert sind und es auch weiterentwickeln, bedeutet aber andererseits, dass diese Menschen ggf. lange darauf warten müssen, bis ihr mühsam entwickelter Patch übernommen wird. Das frustriert und führt dazu, dass man lange auf veralteten, gepatchten Versionen festhängt oder viel Aufwand für den Versionswechsel hat.</p>
<p><strong>Das Hibernate-Team hätte unseren Patch im Rahmen des bezahlten Supports natürlich sehr kurzfristig in das Produkt integriert. </strong>Das ist auch völlig nachvollziehbar. Nur erwartet es eben nicht jeder Gelegenheitsnutzer von Open Source Software so.</p>
<p>Man erkennt daran, dass der Einsatz von Open-Source-Software durchaus mit Folgekosten verbunden sein kann. Gerade in größeren Projekten oder Projekten mit speziellen Anforderungen, kann sich ein größerer Mehraufwand ergeben, der anfangs nicht eingeplant wurde. Die Arbeit, die viele Entwickler für Open Source Software leisten, muss bei professioneller Qualität letztendlich auf irgendeinem Wege bezahlt werden.</p>
<p><strong>Serviceleistungen sind eigentlich nie wirklich kostenlos, auch nicht für Open Source Software.</strong></p>
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		<title>Man wird nicht täglich 60!</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 17:33:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ereignis]]></category>

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		<description><![CDATA[Im November 2009 hat die WPS ihren Geschäftsführer und Gründer Heinz Züllighoven zu seinem 60. Geburtstag mit einer Feier überrascht. Vierzig Freunde und Kollegen, die ihn zum Teil seit dreißig Jahren kennen, haben ein halbes Jahr dichtgehalten, so dass die Überraschung gelingen konnte. Ein ahnungsloser Heinz Züllighoven betrat mit seiner Frau das Viehhauser an den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im November 2009 hat die WPS ihren Geschäftsführer und Gründer Heinz Züllighoven zu seinem 60. Geburtstag mit einer Feier überrascht. Vierzig Freunde und Kollegen, die ihn zum Teil seit dreißig Jahren kennen, haben ein halbes Jahr dichtgehalten, so dass die Überraschung gelingen konnte.</p>
<p>Ein ahnungsloser Heinz Züllighoven betrat mit seiner Frau das <a href="http://www.viehhauser.de" target="_blank">Viehhauser</a> an den Landungsbrücken, weil sie sich den Veranstaltungsort des <a href="http://www.c1-wps.de/forschung/wam-workshop-2009.html" target="_blank">WAM-Workshops 2009</a> auf dem Weg zum angeblichen Theaterbesuch kurz ansehen wollte. Als sich um 17:30 Uhr die Fahrstuhltür im 2. Stock öffnete und Heinz Züllighoven von Guido Gryczan mit den Worten begrüßte wurde: &#8220;Du hast uns gerade noch gefehlt!&#8221;, war die Freude über das verblüffte Gesicht von Heinz Züllighoven groß.</p>
<p><strong>&#8220;Heinz und ich&#8221;</strong><br />
Als ersten Höhepunkt des Abends durfte sich Heinz Züllighoven Reden seiner aus allen Teilen Deutschlands angereisten Weggefährten anhören. Das Thema lautete kurz und auf den Punkt: &#8220;Heinz und ich&#8221;. Es sprachen: Guido Gryczan, Karl-Heinz Sylla, Ute Zimmermann, Christiane Floyd, Gustav Pomberger, Jochen Ludewig, Axel Schmolitzky, Carola Lilienthal, Dirk Bäumer, Horst Oberquelle, Jörg Raasch und Bernd Neumann. (Reinhard Budde und Horst Lichter hatten leider krankheitsbedingt absagen müssen.)</p>
<p>Im Anschluss konnten wir das kulinarisch sehr gelungen Buffet im 3. Stock des Viehhausers genießen, während sich einen Stock tiefer die Gruppe Pigor &amp; Eichhorn auf ihren Auftritt vorbereitete. Pigor &amp; Eichhorn sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz bekannt geworden durch ihren Salon-Hip-Hop, bei dem sie aktuelle Musik mit satirischen Texten kombinieren. Zwischen den Songs liefern sich der Sänger und der Pianist einen unterhaltsamen, intelligenten Kleinkrieg, der den roten Faden des Programms darstellt.</p>
<p><strong>&#8220;Nieder mit der IT&#8221;</strong><br />
Der Auftritt von Pigor &amp; Eichhorn war nach den Reden der zweite Höhepunkt des Abends. Die Stücke &#8220;Nieder mit IT&#8221;, &#8220;Rheinländer&#8221;, &#8220;Heidegger&#8221;, &#8220;Kevin&#8221; und &#8220;Mexiko&#8221; sowie die Einlagen zwischen den Stücken ließen uns keine Atempause. Besonders der Song, &#8220;Nieder mit IT&#8221;, der eigentlich nicht als Song, sondern als Performance bezeichnet werden muss, traf den Nerv des Publikums. Das verwundert nicht, denn das Stück fasst in einer brillianten Tirade all jene Schwierigkeiten zusammen, die wir uns in den letzten 20 Jahren durch IT geschaffen haben und unter denen jeder auf die eine oder andere Art leidet. Pigor legt seinen Finger direkt in die Wunde, wenn er am Ende des Stückes die Zuhörer auffordert, sich zu erheben, falls sie eins der anschließend aufgezählten IT-Problem haben (z.B. &#8220;Jeder, der ein Handy hat, mit dem er im Prinzip Email lesen kann, weiß aber nicht wie das geht, der soll aufstehen!&#8221;).</p>
<p>Wer sich einen Eindruck von Pigor &amp; Eichhorn und &#8220;Nieder mit der IT&#8221; verschaffen möchte, kann sich auf einem YouTube-Video einen Auftritt aus der Bar Jeder Vernunft in Berlin ansehen:</p>
<p><object width="640" height="505"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/xTorchdVl5c&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/xTorchdVl5c&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="505"></embed></object></p>
<p>Aber damit nicht genug der direkten Bezüge zur Hörerschaft! Sofort folgte die musikalische Interpretation von Heideggers Philosophie. Es wurden Tränen gelacht &#8211; Heinz Züllighovens Dissertation zu Werkzeug und Material basiert auf Heidegger und seinen Erkenntnissen zum Sein und Dasein. So ließ er es sich nicht nehmen, sich anschließend ausgiebig mit den Künstlern zu unterhalten.</p>
<p>Nach Gedankenaustausch und launiger Unterhaltung in wechselnden Runden ging die Geburtstagsgesellschaft schließlich auseinander. Jetzt freuen wir uns auf die nächsten 60 Jahre Heinz Züllighoven!</p>
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